Wieder kein Punkt

1:2 – Sturm legt in Salzburg nächsten Bauchfleck hin

Steiermark
12.12.2010 17:53
Sturms "Horror-Serie" in Salzburg hat auch beim Saisonkehraus am Sonntagnachmittag kein Ende genommen. Mit 1:2 (1:1) setzte es für die Foda-Elf aus Graz trotz eigentlich solider Leistung die nunmehr 14. Niederlage in Folge in der Mozartstadt - bitter!

Salzburg - Sturm 2:1 (1:1). - Der Kreis hat sich geschlossen. Am 10. Februar war Sturm mit dem 2:0 im Cup gegen Salzburg in die Saison gestartet, zehn Monate später verabschiedete sich die Foda-Truppe mit einem 1:2 gegen die "Bullen" in die Winterpause. Im Gegensatz zur letzten Niederlage am 24. November in der Mozartstadt war Sturm am Sonntag allerdings vom Start weg voll da, klopfte nach sieben Minuten erstmals an: Nach Hölzl-Flanke setzte Schildenfeld einen Kopfball an die Latte. Im Gegenzug war der Meister am Drücker, doch Jubilar Gratzei (150. Bundesligaspiel) entschärfte einen Wallner-Schuss.

Sturm war dem 2:0 sehr nahe
Der Grazer, der Sturm schon beim letzten Mal mit einem Doppelpack das Licht ausgeknipst hatte, sorgte kurz vorm Pausenpfiff auch für den Ausgleich - der Salzburg aus dem Nichts gelang, denn Sturm hatte nach dem 1:0 das Heft in der Hand. Für die Führung hatte Kienast gesorgt, der nach Szabics-Lochpass Tremmel keine Chance ließ (25.). Der Ausgleich war umso bitterer, da Sturm dem 2:0 näher war: Nach einer Traumaktion über Szabics, Salmutter und Kienast rettete Tremmel mit Fußabwehr gegen Hölzl (29.), und in der 40. Minute drehte der Bullen-Keeper einen Szabics-Schuss in den Corner.

Brasilianer jubelte in Minute 54
Das 1:1 verlieh den Hausherren richtiggehend Flügel, Sturm geriet immer mehr unter Druck. Gleich nach Wiederbeginn scheiterte Alan noch an Gratzei, in der 54. Minute drehte der Brasilianer aber jubelnd ab: Scharfer Stanglpass von Schiemer, Gratzei wehrte genau in den Lauf von Alan ab - 1:2! In der Schlussviertelstunde erfing sich Sturm, und fast hätte es mit dem ersten Punkt seit 2004 in Salzburg doch noch geklappt, aber Hölzl haute die Kugel aus aussichtsreicher Position drüber (79.). Daher grüßte auch am Sonntag wieder das Murmeltier...

"Jedes Mal das Gleiche hier"
Mit hängenden Köpfen und frustrierten Mienen schlichen die Sturm-Spieler in die Kabine. Andi Hölzl: "Es ist eh jedes Mal das Gleiche hier! Ich hätte das 2:0 machen müssen, aber im Gegenzug kriegen wir dann vor der Pause noch so ein dummes Tor." Topscorer Roman Kienast konnte sich über seinen Treffer nicht wirklich freuen. "Schade, wäre uns das 2:0 gelungen, dann wäre der Sack zu gewesen." Aber so drehten die Bullen innerhalb von neun Minuten das Spiel um - Klaus Salmutter: "Das 1:1 so kurz vor der Halbzeit darf nicht passieren. Wir haben erste Halbzeit gut gespielt, nach dem Wechsel haben wir an die Leistung nicht mehr anschließen können." Jakob Jantscher hatte für seine Ex-Kollegen keine tröstenden Worte parat, genoss den Sieg: "Denn ich hab mit Sturm hier ja auch oft genug verloren."

"Steirerkrone" und steirerkrone.at

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