Doch Grün-Weiß gewährt sich und Schwarz-Grün eine längere Nachdenkpause. "Es hätte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sinn gemacht, eine Entscheidung zu fällen", stellt Rapids Sportdirektor Alfred Hörtnagl klar, "daher haben wir uns mündlich geeinigt, bis Mitte Jänner zu verlängern."
Denn noch sind zu viele Fragen offen: Wird Steffen Hofmann schnell und vollständig fit? Wird Veli Kavlak auch im Frühjahr das Dress der Hütteldorfer tragen? Würde der österreichische Rekordmeister Prokopic nächste Woche zurückbeordern, könnte das 22-jährige Talent durch den Wiener Rost fallen – und wegen unüberwindbarer Konkurrenz auf der Bank schmoren. "Bis zum Trainingslager ab 16. Jänner werden wir Wacker höchstwahrscheinlich wissen lassen, was wir tun."
Ein neuer Spanier?
Bis dahin könnte auch ein neuer Legionär in den Reihen von Innsbruck stehen. Am Dienstag jedenfalls durfte sich der bereits dritte Gastspieler einer genaueren, dreitägigen Untersuchung unterziehen: Paul Abasolo, ein 26-jähriger Offensivmann. Der Spanier, der auf Empfehlung von Landsmann Inaki Bea vorspielen darf, kam in der Saison ’09/10 auf 34 Einsätze in der Segunda División bei Real Irun, erzielte vier Treffer.
Und hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Er ist durch seine derzeitige Vereinslosigkeit mit Sicherheit kostenlos zu haben. "Bereits in der ersten Trainingseinheit hat man gesehen, dass er ein technisch versierter Spieler ist", war Oliver Prudlo von Abasolos Qualitäten durchaus angetan. Jedoch wird eine Entscheidung erst gefällt, wenn die Zukunft von Prokopic geklärt sein wird.
von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone
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