11.02.2021 10:13 |

Kälte, Glätte, Schnee

Rückkehr des Winters lässt Österreich bibbern

Mit Eiseskälte, Glätte und einigen Zentimetern Schnee ist Österreich in den Donnerstag gestartet. Im Osten sorgten zudem starke Windböen für ein besonders frostiges Gefühl. Auch auf den Straßen sorgte die angekündigte Rückkehr des Winters für Staus und Verzögerungen sowie Unfälle. In höheren Lagen galt für Lkw Kettenpflicht.

In Wien war aufgrund der winterlichen Bedingungen größte Vorsicht geboten. Trotz geräumter Straßen und Gehwegen gerieten Fahrzeuge wie auch Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen leicht ins Rutschen. Auch seitens der Polizei wurde via Twitter vor den winterlichen Straßenverhältnissen gewarnt.

Auch Unfälle blieben aufgrund der winterlichen Fahrbahnbedingungen nicht aus. So überschlug sich etwa in Niederösterreich bei Kleinprolling ein Pkw und landete in einem Bach, verletzt wurde niemand.

Kettenpflicht für Lkw
Auch im übrigen Land sorgte der Wintereinbruch immer wieder für Verzögerungen, etwa blieben zahlreiche Lkw aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse hängen. Vor allem in höheren Lagen galt nach Angaben des ÖAMTC Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge, etwa bei Mariazell, auf der L118 zwischen Mürzzuschlag und Hinterleiten sowie auf der Fernpass-Straße zwischen Nassereith Süd und der Ausfahrt Biberwier, ebenso auf der Arlbergstraße sowie der Lechtal-Landesstraße.

Bis zu minus 20 Grad erwartet
Von Plusgraden werden wir in den kommenden Tagen wohl nur träumen können, denn bis zumindest Samstag kommt die Thermometermarke nicht mehr aus dem Minusbereich heraus. Im Norden und Osten des Landes sind laut Prognose der Österreichischen Unwetterzentrale am Donnerstag und Freitag maximale Höchstwerte von minus fünf bis minus zwei Grad zu erwarten sowie Tiefstwerte von bis zu minus 15 Grad. Im Westen purzeln die Temperaturen noch tiefer, bis zu minus 20 Grad werden in manchen Tälern prognostiziert. Und auch das Wochenende wird klirrend kalt.

„Windchill-Effekt“ lässt uns bibbern
Allerdings sorgen gerade im Osten die eisigen Windböen mit bis zu 90 km/h für ein besonderes Kältegefühl, den sogenannten Windchill-Effekt. Laut Michele Salmi von der Unwetterzentrale fühlen sich deshalb Temperaturen von minus fünf bis minus zehn Grad aufgrund des stürmischen Windes rasch wie bis zu minus 20 Grad an.

Der Tipp: Sollte man längere Zeit im Freien verbringen (müssen), ist der Zwiebel-Look in Sachen Kleidung die beste Wahl - also mehrere Kleiderschichten in unterschiedlicher Dicke übereinander getragen. Und auch auf eine wärmende Kopfbedeckung nicht vergessen. 

Bis zum Wochenende soll der Wind laut Prognose zwar etwas nachlassen, abseits des Berglandes macht er sich jedoch weiterhin mit teils lebhaften Böen bemerkbar.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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