Prozess in Innsbruck

Faule Eier: 17 Gäste mit Lebensmittelvergiftung

Tirol
05.02.2021 08:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Würzige Frühlingsrollen, köstliche Glasnudeln und knusprige Peking-Enten! Doch leider erwischten die Betreiber eines China-Restaurants in Tirol im Sommer 2020 salmonellenverseuchte Eier. 17 Gäste mussten das bitter büßen. Am Donnerstag saß der Wirt in Innsbruck vor Gericht, kam aber ohne Verurteilung davon.

Was als Gaumenfreuden begann, endete für mehr als ein Dutzend Besucher eines Unterländer China-Restaurants mit Bauchschmerzen und Brechdurchfall. Hunderte Eier, die der Chef des Restaurants offenbar aus Polen nach Tirol bringen ließ, waren mit Salmonellen verseucht. 17 Personen, die zwischen Anfang Juli und Anfang August im Lokal schlemmten, erlitten eine Lebensmittelvergiftung.

Auf Diversionsangebot nicht reagiert
Mit einer Geldbuße von 1000 Euro hätte die Staatsanwaltschaft dem Wirt einen Prozess erspart, doch der 44-Jährige reagierte nicht auf die Zahlungsaufforderung. „Ich habe nie etwas bekommen“, rechtfertigte sich der Angeklagte nun am Innsbrucker Landesgericht. Ansonsten zeigte er sich äußerst wortkarg.

Richter Andreas Mair gewährte dem gebürtigen Chinesen erneut die Chance, den Fall mit einer Diversion zu beenden. Nun muss der Mann aber 1400 Euro Geldbuße zahlen.

Samuel Thurner, Kronen Zeitung

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