Der Bruder der Frau aus Kapellen hatte am Donnerstag gegen 18.45 Uhr bei der Exekutive Alarm geschlagen. Seine Schwester sei von einer Wanderung nicht wie vereinbart um 16 Uhr zurückgekehrt. Sofort wurde die Suchaktion nach der Obersteirerin eingeleitet, an der zwei Sektorstreifen, der Hubschrauber "Libelle Wien", 20 Mann der Bergrettungsstellen Mürzzuschlag und Reichenau/Rax sowie drei Beamte der Alpinpolizei Mürzzuschlag beteiligt waren.
In der Nacht auf Freitag wurde die Suche wegen der winterlichen Witterung um 1 Uhr früh abgebrochen und dann am Freitag um 7 Uhr morgens wieder aufgenommen. Um 10.50 Uhr wurde die Abgängige schließlich vom Hubschrauber aus im Bereich des Predigtstuhls entdeckt.
Durch Bewegung warm gehalten
Laut dem Einsatzleiter der Alpinpolizei hatte sich die Frau im verschneiten alpinen Gelände leicht am Fuß verletzt und war dann wegen der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr weitergekommen. Sie harrte die eiskalte Nacht über auf dem Plateau aus und hielt sich durch Bewegung warm. Die Obersteirerin wurde per Heli geborgen und ins Spital nach Wiener Neustadt geflogen.
Symbolbild








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