
Dem Magazin zufolge wird deshalb daran gedacht, Tourismus-Immobilien und andere notleidende Projekte in einer neu zu gründenden Asset-Gesellschaft ("NewCo") zu bündeln. Es gehe um ein Volumen von ein bis 1,5 Milliarden Euro. Diese Summe soll, so der Bericht, die neue Firma der Hypo als Kaufpreis bezahlen, wobei der Staat die Haftung dafür übernehmen müsste.
Liege der tatsächliche Verkaufserlös später unter diesem Preis, müsste der Finanzminister die Differenz zahlen - Insider würden von potenziell "mehreren hundert Millionen Euro" Verlust sprechen. Laut Angaben des Magazins ist der Plan am 13. Oktober Mitarbeitern des Finanzministers präsentiert worden.
Ditz: "Brauchen im Worst Case Schutzschirm"
Hypo-Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Ditz bestätigte der Zeitung, "dass wir im Worst Case einen bestimmten Haftungsschirm brauchen könnten, damit wir nicht immer die Marktschwankungen in der Bilanz abbilden müssen." Hypo-Vorstandsvorsitzender Gottwald Kranebitter verwies darauf, dass die Angelegenheit noch nicht entscheidungsreif sei: "Wir haben uns eine vollständige Analyse bis Anfang 2011 vorgenommen. Aus derzeitiger Sicht ist die Kapitalausstattung ausreichend."
Konstruktion angeblich zur Bilanzierung notwenig
Dagegen schreibt der "trend" unter Berufung auf nicht genannte Kenner der Materie, es sei schon jetzt absehbar, dass die Hypo Kärnten ohne diese Konstruktion samt neuen Haftungen keine Bilanz 2010 zusammenbringen werde.










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