Geld - jeder will so viel wie möglich davon haben, ohne mühsamen Aufwand dafür in Kauf zu nehmen. Frei nach diesem Motto operiert die Geldfälscher-Mafia weltweit. Auch die Tiroler Exekutive und Judikative haben mit diesem Problem zu kämpfen: Ein Afrikaner drehte im April dieses Jahres einem in St. Johann wohnenden Italiener rund 10.000 Euro-Blüten an. Dafür musste der mehr als 100 Euro echtes Geld berappen.
Um die falschen Scheine in harte Währung zu wechseln, gondelte der zweifach einschlägig vorbestrafte Südeuropäer nach Oberösterreich. Er versuchte die illegalen 20 und 100 Euro Scheine in zwei Geschäften auszugeben. Beim ersten Mal funktionierte es, in einer Metzgerei wurde aber die Kassiererin aufmerksam: Sie notierte sich die Nummerntafel vom Auto des Mannes und ging zur Polizei. Wenig später klickten die Handschellen.
"Es war ein dummer Fehler, ich arbeite seit fünf Jahren und habe es auf den rechten Weg geschafft. Es tut mir leid", so die Verantwortung des geständigen Angeklagten. Urteil: 18 Monate bedingte Haft plus 1.440 Euro Geldstrafe.
von Matthias Holzmann, Tiroler Krone
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