Erfolgsgeschichte

Swarovski feiert 15-jähriges Bestehen der Kristallwelten

Tirol
21.10.2010 13:08
Die Swarovski Kristallwelten in Wattens feiern heuer das 15. Jahr ihres Bestehens. Die Plattform des Tiroler Glasschleifer-Konzerns entwickelte sich von der experimentellen Ausstellung anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums 1995 zum "lukrativen Geschäft und zum Tourismusmagneten". Laut Andreas Braun, Geschäftsführer der "d.swarovski tourism services gmbh", wird in den kommenden zwei Monaten der zehnmillionste Besucher erreicht. Braun bestätigte Überlegungen zu einem weiteren Ausbau.

Von der Krise blieb aber auch Swarovski nicht verschont. Der Konzern hatte im Frühjahr 2010 einen weiteren Stellenabbau angekündigt, bis 2014 soll die Mitarbeiterzahl von damals über 5.000 Beschäftigten jährlich um 200 verringert werden. Für die Kristallwelten sind laut Braun derzeit 270 Mitarbeiter tätig. Er erwarte aufgrund der Prognosen, dass diese Zahl stabil bleiben werde, erklärte Braun. In der Krise habe man parallel zum Tiroler Tourismus eine "gewisse Stagnation im Wachstum" festgestellt. "Auch das Ausgabeverhalten der Touristen 2008 und 2009 war ein etwas schaumgebremstes", sagte der Geschäftsführer.

Das Besucherpotenzial im internationalen Ferntourismus habe man bereits stark ausgenützt, so besuchten etwa rund 35.000 Inder jedes Jahr die Kristallwelten. Im Nahbereich, also in einer Entfernung von zwei bis drei Autostunden, wären laut Braun noch Zuwächse über Angebote für Familien und Kindern möglich. Die Projekte im Umfeld der Kristallwelten seien aber noch nicht spruchreif, zunächst seien Grundstücks- und Finanzierungsfragen zu klären. Die Perspektive für eine Umsetzung in den kommenden Jahren beurteile er jedoch "optimistisch".

Kristallwelt auch bald auf der anderen Seite der Welt?
Zu Spekulationen zu einer angeblich angedachten weiteren Kristallwelt, etwa in Asien, wollte sich Braun nicht äußern. "Die hochinteressanten Erfahrungen, die Swarovski in Österreich mit dem inszenierten Einkaufstourismus gewonnen hat, sollte das Unternehmen aber nützen und überlegen, wo man da was tun könnte", meinte der Geschäftsführer. Evaluierungen dazu liefen. Die aufgebaute Faszination des Swarovski-Gründungsorts werde sich jedoch vermutlich nicht ohne weiteres auf andere Standorte übertragen lassen.

Die von Andre Heller entworfenen Kristallwelten mit ihren 14 Wunderkammern stießen bei Urlaubern und Bevölkerung von Beginn an auf großes Interesse. Die Besucherzahlen überstiegen bald die Erwartungen. 2003 und 2007 wurden die Kristallwelten erweitert, insgesamt investierte Swarovski bisher rund 42 Millionen Euro in die Markenwelt mit dem allseits bekannten wasserspeienden Riesen. "Die Relation von investiertem Geld und wirtschaftlichen Erfolg ist durchaus zufriedenstellend", betonte Braun. Man sei eine der wenigen Firmenplattformen, die "immer operative Gewinne" geschrieben habe.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol



Kostenlose Spiele