Bei einer Gegenüberstellung hatte das Opfer in einer Gruppe von 20 Männern ihren Peiniger wiedererkannt. Für die Grazerin gab und gibt es es nicht den Funken eines Zweifels: "Ja, das ist der Täter."
Die Frau lebt von ihrem Ehemann getrennt und war am 8. August nachts bei einer GVB-Haltestelle von dem Verdächtigen angesprochen worden. Er spricht italienisch, sie beherrscht diese Sprache, also kam eine nette Unterhaltung zustande. Nach einem gemeinsamen Spaziergang wollte ihr "der anfangs sympathische Typ" sein Zuhause zeigen - oder was man als solches bezeichnet.
Brutaler Übergriff in Fabrikshalle
Als die 50-Jährige erstaunt eine aufgelassene Fabrikshalle in der Floßlendstraße betrat, hätte der Verdächtige hinter ihr sofort zugesperrt. Laut ihren Angaben schlug er sie zu Boden, würgte und missbrauchte sie. Und sie ließ es über sich ergehen, weil sie Angst um ihr Leben hatte.
Nachdem der Rumäne einige Gläser Wein getrunken hatte und eingeschlafen war, gelang der Angestellten die Flucht. Der 41-Jährige befindet sich in Haft. Er streitet alles energisch ab und will der Frau noch nie begegnet sein.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Symbolbild








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