Interne Kritik

Strache-Urlaub in Osttirol aus der Parteikasse bezahlt

Österreich
18.10.2010 10:26
Ein Osttirol-Urlaub für Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, der aus der Parteikasse bezahlt wurde, sorgt für Wirbel in der Tiroler FPÖ. Nach parteiinterner Kritik übernimmt nun der Tiroler FP-Chef Gerald Hauser die Kosten in Höhe von rund 1.700 Euro persönlich.

Die von ehemaligen FPÖ-Abgeordneten gegründete "Liste Tirol" hatte die Debatte um den bezahlten Urlaub unter Berufung auf die Wörgler FP-Nationalrätin Carmen Gartelgruber aufgebracht. Offenbar hatten dann auch Parteimitglieder Kritik geübt.

Für Hauser handelt es sich dabei "um einen Versuch, den erfolgreichen Politiker Strache anzupatzen". Die Aufregung darüber kann der Tiroler FP-Obmann nicht nachvollziehen: "Es ist unglaublich, wie man da aus einer Mücke einen Elefanten macht."

Zehnten Urlaub als "Dankeschön" bezahlt
Der Aufenthalt für den Bundesobmann und seine Familie im April des vergangenen Jahres sei ein "Dankeschön" für die Unterstützung für die Tiroler Parteikollegen gewesen. Strache habe dabei bereits zum zehnten Mal Urlaub in Osttirol gemacht. Man habe sich einmalig erlaubt, den Bundesparteichef einzuladen, die übrigen Urlaube habe dieser stets selbst bezahlt, so Hauser.

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