Mit Rad gestürzt

Pfarrer Josef Friedl nach Unfall außer Lebensgefahr

Österreich
18.10.2010 07:51
Um den Gesundheitszustand von Pfarrer Josef Friedl, der nach einem schweren Fahrradsturz am Freitag in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden musste, gibt es nun Entwarnung. "Die akute Lebensgefahr ist gebannt", konnte Mick Weinberger von der Doppler-Klinik in Salzburg verkünden. Die Gehirnblutung, die durch den harten Aufprall ausgelöst worden war, ist gestoppt. Am Montag soll der Pfarrer aus dem Koma aufgeweckt werden.

Pfarrer Friedl aus dem oberösterreichischen Ungenach, der durch sein Engagement für die Familie Zogaj österreichweit bekannt wurde, gilt als begeisterter Radfahrer, aber ausgerechnet diesmal trug er keinen Schutzhelm, als er – wie berichtet – auf einer abschüssigen Straße stürzte und mit dem Kopf aufschlug. "Er erlitt einen Schädelbruch und durch das Trauma eine Blutung. Diese wurde gestoppt, das hat das CT-Bild am Sonntag bestätigt", sagte eine Klinikums-Sprecherin.

Kein Fremdverschulden

Da der Ungenacher Pfarrer wegen seines Einsatzes für die Zogajs auch angefeindet wurde, gab es Ermittlungen, ob nicht doch ein zweiter Verkehrsteilnehmer am Unfall beteiligt gewesen sein könnte. Es ergaben sich aber keinerlei Hinweise in diese Richtung. Es dürfte ein "ganz normaler" Radsturz gewesen sein – aber Pfarrer Friedl wird vermutlich bald selbst befragt werden können.

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