Spielerisch, kämpferisch oder einfach nur die Körpersprache - das erste Drittel der Grazer glich einer Bankrotterklärung. Die knapp 2.000 Zuschauer in Liebenau mussten sich da einen kräftigen Schluck Frust-Bier gönnen - in einer derartigen Verfassung hat man die 99ers in der Ära Gilligan wohl noch nie gesehen.
Kaum Widerstand vor dem 99ers-Tor
Ohne sich wirklich anstrengen zu müssen, führten die Bullen mit 3:0. Und wesentlich besser wurde es dann auch nicht wirklich. Zwar war etwas mehr Feuer drin - aber vorm Tor wurde es den Salzburgern weiter zu einfach gemacht. Duncan besorgte so auch im Powerplay das 4:0 der Mozartstädter. Patrick Harands sehenswertes 1:4 knapp vor der zweiten Pausensirene ließ die Fans zumindest noch etwas hoffen.
Hoffnung, die sich aber spätestens nach elf Sekunden im Schlussdrittel endgültig in Luft auflöste, als Abid auf 5:1 für Salzburg stellte. Markus Peintner gelang zwar fast postwendend das zweite Grazer Tor - mehr war aber nicht mehr drin.
Erste Bank Eishockey Liga, 11. Runde: Moser Medical Graz 99ers - Salzburg 2:5 (0:3, 1:1, 1:1). Torfolge: 0:1 (9.) Heinrich, 0:2 (13.) Welser, 0:3 (15.) Lakos, 0:4 (36./PP) Duncan, 1:4 (38.) P. Harand, 1:5 (41.) Abid, 2:5 (41.) Peintner.
von Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"
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