Zur Erinnerung: 2004 wurde ein Türke zu 20 Jahren Haft für den Mord an dem Pensionisten verurteilt. Im Vorjahr packte er aus und bezichtigte einen Grazer Pädagogen der Mittäterschaft. Für Schweigegeld hätte er die Tat auf sich genommen. Kurz nach seinen Anschuldigungen nahm sich der Kronzeuge das Leben. Der Lehrer wurde bereits heuer im Frühjahr von Geschworenen schuldig gesprochen, das Urteil wurde dann aber aufgehoben (Nachlese siehe Infobox).
"Es war so viel Substanz da"
Im Mittelpunkt des Prozesstages stand am Mittwoch der persönliche Eindruck der ermittelnden Beamten von dem Türken und was er mit seinem "Geständnis" bewirken wollte. "Die Wahrheit sagen", erklärte ein Polizist. Warum man der Geschichte überhaupt Glauben schenkte? "Es war so viel Substanz da", sagte der Ermittlungsleiter.
Es sei eine mögliche Version, die mit Zeugenaussagen in Einklang gebracht werden könnte. Zugestehen musste die Beamten aber, dass es keine Spur gebe, die den Lehrer mit dem Tatgeschehen in Zusammenhang bringe. Alles beruhe auf Indizien. Im Dezember wird der Geschworenenprozess fortgesetzt.
von Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at








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