Besserungen für Radler

„Wendeltürme“ ab 2024 bei der Nibelungenbrücke

Die Nibelungenbrücke ist derzeit in aller Munde. Während manche sie ständig sperren, andere einzelne Spuren nur noch für Busse, Taxis und Radfahrer befahrbar machen wollen, fand FP-Stadtvize Markus Hein, der einen Zubau für Radfahrer realisieren will, einen Konsens mit FP-Verkehrslandesrat Steinkellner.

VP-Klubobfrau Elisabeth Manhal hatte Hein vorgeworfen, sich nicht mit seinem Parteikollegen, FP-Landesrat Günther Steinkellner zu akkordieren, wenn es um die Nibelungenbrücke geht. Denn während er einen Zubau auf der Nibelungenbrücke forcieren würde, plane Steinkellner nach Fertigstellung der Westringbrücke eine Spur der Nibelungenbrücke für Öffis und Radler freizugeben.

Maßgebliche Verbesserung
„Wir waren natürlich bei diesem Thema im Austausch. Selbst ich habe ja die Variante mit der Fahrspur nach der Freigabe des Westrings schon einmal in Aussicht gestellt. Das Hauptproblem sind aber die Anschlüsse. Mit den Spindeln, oder auch Wendeltürme genannt, wären dann beide Lösungen möglich“, klärt Hein auf. Deshalb einigte er sich mit Steinkellner darauf, zum Zeitpunkt der Teilverkehrsfreigabe der Westringbrücke (nach derzeitigem Stand 2024) diese maßgebliche Verbesserung für den Radverkehr zu schaffen.

Radlobby ist das zu spät
Der Radlobby ist das viel zu spät. Vorsitzender Paul Weber schlägt unter anderem als sofort umsetzbare Übergangslösung vor: „Die Rampe beim Ars Electronica Center erfüllt alle gesetzlichen Voraussetzungen, um mit dem Fahrrad befahren zu werden. Sie wurde bis zur Sperre elf Jahre lang von Radfahrern genutzt, um nicht mit dem lebensgefährlichen Auto- und Schwerverkehr vorm AEC mitradeln zu müssen.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Samstag, 31. Oktober 2020
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