Graz und GU wurden vom Bund zur "Modellregion Elektromobilität" gekürt. 1,6 Millionen Euro gibt's dafür aus dem Klimaschutzfonds. Ziel ist die Optimierung des Verkehrssystems bis 2013. Sprich: 150 Ladestationen und 940 Ladepunkte werden entstehen. Nagl: "Darüber hinaus werden Photovoltaik-Anlagen und Stromerzeugungsanlagen für erneuerbare Energie errichtet!" Ansonsten würde der Umstieg auf die Elektromobilität nur wenig Sinn machen.
Nagl weiter: "Durch diese Maßnahmen können jährlich 1.044 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden." Schon bis 2013, so das ehrgeizige Ziel, sollen 500 E-Autos und 2.000 einspurige E-Fahrzeuge im Einsatz sein. Diese verbrauchen jährlich etwa 1.022 Megawattstunden Strom. Nagl: "Bis 2020 möchte ich, dass 15 Prozent der neu zugelassenen Pkw E-Autos sind!" "Bei den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Graz laufen derzeit E-Autos im Testbetrieb", meldet Holding Graz-Chef Wolfgang Malik, die treibende Kraft hinter der E-Mobilität in Graz.
Energieturm soll entstehen
In einer Kooperation zwischen Technik-Uni, Stadt Graz, Land Steiermark und privaten Firmen soll in Graz-Reininghaus ein Energieturm entstehen. Dieser soll als Forschungszentrum dienen und auch die modernsten Standards in Sachen effizienter Energieversorgung erfüllen.
Daten und Fakten
von Gerald Richter, "Steirerkrone"








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