520 gemeinsame Filialstandorte haben die beiden Partner bis 2012 ausgemacht, in denen flächendeckend alle Bank- und Postleistungen angeboten werden. Den kleineren Teil stellen BAWAG-Filialen, der größere Part betrifft jetzige Postfilialen.
Die BAWAG verfügt heute über rund 150 eigene Bank-Filialen. 120 davon gehen in die neue Filialgemeinschaft ein, 30 werden in größere Post-Filialen hineinverlegt. 400 Niederlassungen und damit der größere Rest der künftig 520 Standorte des neuen Typs stammen also von der Post. Derzeit hat die Österreichische Post in Österreich 1.840 Geschäftsstellen - mit 930 seit voriger Woche erstmals mehr Post-Partner als eigenbetriebene Ämter (910).
Kooperation durch Vertriebsvertrag geregelt
Die engere Filial-Kooperation ist nach Vorstandsangaben im bestehenden Vertriebsvertrag geregelt, über dessen Adaption aber nichts verlautbart wurde. Für die Nutzung der Postämter für Bankgeschäfte zahlt die BAWAG PSK schon bisher jährlich Gebühren an die Post, im Vorjahr waren es 92 Millionen Euro.
Einen eigenen gesellschaftsrechtlichen Überbau für das neue Konzept habe man zwar kurz überlegt, davon aber Abstand genommen, hieß es seitens der BAWAG. An eine eigene Schaltergesellschaft habe man nie gedacht. Die jeweiligen Filial-Immobilien verbleiben bei Bank bzw. Post.
Mit dem "Rollout" des neuen Filialtyps wird in diesen Wochen begonnen, heuer stehen sechs Umstellungen an. Der im Frühjahr angekündigte Plan, mit freien Agenten bis zu 350 neue Bankfilialen aufzumachen, wird in der BAWAG PSK nicht mehr groß verfolgt.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.