Als Vorlage für die mystische Traumwelt dienen die ersten drei Romane der im anglosächsischen Raum beliebten 15-teiligen Kinderbuchreihe der amerikanischen Autorin Kathryn Lasky rund um die Eulenhelden von Ga'Hoole.
Der Eulen-Junge Soren ist ein Träumer, beeindruckt lauscht er den Geschichten seines Vaters, der von den legendären Eulenwächtern von Ga'Hoole erzählt, einer Gruppe fliegender Krieger, die einst in einer Schlacht das Eulenreich vor den bösen "Reinsten" verteidigten. Ebendiese "Reinsten" entführen Soren und seinen älteren Bruder Klodd, der so gar nichts mit mythischen Helden anfangen kann, in die dunkle Welt St Aggie's. Dort sollen die beiden gemeinsam mit zahlreichen anderen Jungen einer Gehirnwäsche unterzogen und zu Soldaten ausgebildet werden, die später das Eulenreich erobern.
Während Klodd schon bald der Liebling der bösen Königin Nyra wird, gelingt Soren gemeinsam mit seiner neuen Freundin, der Elfen-Eule Gylfie, die Flucht. Gemeinsam mit weiteren tapferen Jungeulen machen sie sich auf die Suche nach den legendären Wächtern, die den dunklen Plan der Reinsten durchkreuzen sollen.
"Die Legende der Wächter" erinnert optisch zeitweise an James Camerons Kassenschlager "Avatar", nicht zuletzt wegen des großen Baumes, in dem die Wächter eine harmonische Gemeinschaft gegründet haben, und der Bedrohung des Friedens durch die Reinsten. Auch eine "Herr der Ringe"-Atmosphäre ist nicht abzustreiten, während der überzogene Showdown an viele weitere Epen des Mainstream-Kinos erinnert.
Das sagt "Krone"-Kinoexperte Christina Krisch zum Film: Der in Horror und Actionästhetik bestens bewanderte Regisseur Zack Schnyder inszeniert hier eine visuell absolut beeindruckende, bildgewaltig-animierte Mär, basierend auf der spannenden Jugendromanreihe von Kathryn Lasky. Zarte Kindergemüter werden mit der Rohheit der Natur konfrontiert. Detailverliebter Fotorealismus pur bis in die kleinste Daunenfeder.








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