Das renommierte Museum, das sich immerhin zu 50 Prozent selbst finanziert, wurde bisher mit jährlich 600.000 Euro subventioniert - 350.000 Euro kamen vom Land Steiermark, 250.000 Euro vom Bund. Bisher. Denn ob auch heuer und geschweige denn im kommenden Jahr Gelder aus Wien fließen werden, ist derzeit immer noch gänzlich unklar - die Ministerien fühlen sich nicht zuständig, wollen nicht mehr zahlen. Die Folge: Das Freilichtmuseum hängt in der Luft.
Entscheidene Kuratoriumssitzung am 20. Oktober
Nun wird es den österreichischen Museumsverbänden zu bunt. Sie fordern den Bund auf, den Fortbestand des Museums - nachhaltig - zu sichern: "Eine Aufgabe oder Beschneidung würde einen Verlust ungeheuren Ausmaßes bedeuten." Faktum ist: Wird keine Lösung gefunden, dann muss das Kleinod zusperren. Museumsdirektor Egbert Pöttler verweist auf die alles entscheidende Kuratoriumssitzung am 20. Oktober - "danach werden wir wissen, wie es weitergeht".
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"








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