Durch den Einsatz von 115 Feuerwehrleuten konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Verzinkungsanlage verhindert werden, in der sich Hunderte Liter Säuren und Laugen befanden.
Chemieunfall vereitelt
Hätte sich das Feuer dort ausgebreitet, hätte das zu einem Chemieunfall beträchtlichen Ausmaßes führen können, hieß es. Nach eineinhalb Stunden war diese Gefahr schließlich gebannt - das Feuer wurde mit Hilfe von Drehleitern und Hubsteigern gelöscht.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Areal laut Feuerwehr von den Betreibern bereits "vorbildhaft" geräumt und eine Abschaltung des Stroms veranlasst worden. Die angrenzenden Bereiche wurden unter anderem mit Hilfe mehrerer C-Rohre geschützt. Da sich schnell herausstellte, dass mit den vorhandenen Einsatzkräften kein Auslangen gefunden werden konnte, wurden die Feuerwehren Rohrendorf, Mautern und Langenlois nachalarmiert. Dem firmeninternen Alarmplan zufolge trafen binnen kürzester Zeit auch leitende Mitarbeiter, Geschäftsführer und Inhaber ein.
Enormer Sachschaden
Nach einem etwa 45 Minuten dauerndem Löschangriff war der erste Erfolg sichtbar, um 7.20 Uhr hieß es dann "Brand aus". Eine Brandwache stand weiter im Einsatz. Der Sachschaden dürfte enorm sein, verletzt wurde jedoch niemand. Betont wurde seitens der Feuerwehr, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefährdung bestanden habe.
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