In den vergangenen Jahren ließ Geschäftsführer Georg Bliem von Steiermark Tourismus fast nur mit positiven Nachrichten aufhorchen. Optimistisch ist auch der Blick der Verantwortlichen auf diesen Winter.
Nächtigungen
Im Vorjahr konnte mit knapp fünf Millionen Nächtigungen ein Rekord erzielt werden. Für heuer zeigt sich Bliem realistisch: "Wenn wir das gute Niveau halten, müssen wir zufrieden sein." Zum einen fällt Ostern auf den spätest möglichen Termin Ende April (mit einer eigenen Kampagne wird gegengesteuert), zum anderen sind die Auswirkungen der Sparpakete in einigen Ländern (z. B. Ungarn) unklar. Bliem: "Wichtigster Auslandsmarkt bleibt Deutschland, hier können wir noch immer wachsen." Ein neuer Hauptmarkt ist mit dieser Saison die Slowakei, wo es zuletzt viel Wachstum gab.
Investitionen
Allein im Bereich Ski wurden heuer 75,5 Millionen Euro investiert. "Das zeigt die gute Stimmung im Tourismus", freut sich Bliem. Aber auch die Beherbergungsbetriebe rüsten für die Zukunft. Gebaut werden etwa ein Appartementdorf in Lachtal, drei neue Hotels im Weinland, Greenrooms in Graz und auch bei den Betrieben im Thermenland.
Marketing
Neben der klassischen Werbung versucht man sich im Empfehlungsmarketing: Interessierte können über das Internet Besitzer eines personalisierten steirischen "Schneehaufens" mit vielen nützlichen Infos werden. Aber auch die Regionen selbst waren kreativ: So wird es im Dezember ein Suppenfestival auf der Turrach geben, in der Region Hochsteiermark dreht sich alles um "Brett'ln", die Ramsau setzt auf "Schneeschuhwandern", im Gesäuse kann man die Ausbildung zum Husky-Musher machen, erstmals gibt es einen "Südsteirischen Weinwinter" usw.
Trends
Service ist das Zauberwort. Auch für Kurzurlauber wird das Angebot deutlich verbreitet. Verstärkt wird auch der Trend in Richtung Brauchtum, Tradition, Besinnung (gerade im Advent) und romantische Urlaube.
Großinvestitionen im Bereich Lift und Pisten
von Jakob Traby, "Steirerkrone"








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