Der 38-Jährige hatte keinen Cent mehr in der Tasche, um sich für die etwa zehn Kilometer weite Heimfahrt ein Taxi leisten zu können. Da er angeblich unterstützendes Mitglied beim Samariter-Bund ist, war er der Meinung, dass man ihn mit einem Rettungswagen nach Hause bringen müsse.
Doch die Rettungsleute weigerten sich - daraufhin wurden sie von dem aggressiven Obersteirer, der etwa 1,5 Promille Alkohol im Blut hatte, auf das Gröbste beschimpft und auch bedroht. Als dieser auch eine Scheibe der Eingangstür zertrümmerte, holten die Samariter die Polizei.
Fliegende Fäuste im Wachzimmer
Weil sich der 38-Jährige nicht ausweisen konnte, wurde er von den Beamten festgenommen und in die Dienststelle gebracht - dort drehte er abermals durch. Er beschimpfte und beleidigte die Polizisten und ging auch mit den Fäusten auf sie los. Es dauerte einige Zeit, bis er sich wieder beruhigte. Danach durfte der Frühpensionist, der angezeigt wurde, die Polizeiinspektion wieder verlassen und mit dem Taxi nach Hause fahren. Seine Mutter erklärte sich bereit, die Kosten zu übernehmen...
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Symbolbild








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