
"Der Nebel ist für die Autofahrer jene Gefahr, die man am besten sieht – weil man eben nichts sieht", sagt Norbert Blaha, Chef des Tiroler Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Besonders jetzt im Herbst ist die Sicht für die Autolenker speziell in den Morgen-, aber auch in den Abendstunden häufig schlecht. Blaha nennt jene Streckenabschnitte, die in Tirol besonders oft betroffen sind:
"Sehen und gesehen werden" lautet eine Formel der Verkehrsexperten bei Nebel. Blaha gibt Tipps: "Zunächst einmal sollte das Tempo unbedingt reduziert und zudem entsprechend Abstand zum Vordermann eingehalten werden – als Faustregel gelten drei Sekunden. Scheibenwischer und Nebelschlussleuchte sind in Betrieb zu nehmen, es sollte nur das Abblendlicht verwendet werden. Noch ein Wort zur Nebelschlussleuchte: Wird man von einer geblendet, muss man die eigene unbedingt abschalten."
An die Eltern von Schulkindern appelliert Verkehrsexperte Blaha, ihr Lieblinge sichtbar zu machen: Etwa durch Reflektorbänder. Die Unfallstatistik beweist: Die meisten Verkehrsunfälle mit Fußgängern ereignen sich von Oktober bis Dezember. Auch für Erwachsene ist das Tragen von Reflektorbändern keine Schande…
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone









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