Großprojekt KISS

Fassade: Kufsteiner wollen es brav statt futuristisch

Tirol
08.10.2010 09:01
Die erste Fassade ist zu futuristisch gewesen, jetzt folgt ein konservativ-braver Entwurf: Ähnlich wie beim Innsbrucker Kaufhaus Tyrol stießen die Planer des Kufsteiner Großprojekts KISS mit modernen Ansätzen inmitten alter Gebäude auf großen Widerstand. Architekt Daniel Fügenschuh setzt nun auf eine Lösung ohne Risiko.

Riesige Fenster, noch dazu unregelmäßig angeordnet – dieser "Fremdkörper" zwischen den historischen Gebäuden am Unteren Stadtplatz war den Kufsteinern nicht geheuer. Bei einer Podiumsdiskussion im März musste sich Architekt Fügenschuh abschätzige Kommentare anhören.

"Vielen Leuten war unser Konzept zu modern", gibt Josef Feichtner (Unterberger Immobilien) zu. Er nennt die Kritiker "Ideenlieferanten", deren Einwände im neuen Entwurf großzügig berücksichtigt wurden. Fügenschuh selbst spricht von einer "konventionellen Lösung", die Fassade sei nun kleinteiliger, die Gesimse seien an die anderen Gebäude angepasst.

Der Zeitplan für das 25-Millionen-Euro-Projekt KISS (Kufsteiner Innenstadt Shopping) hat sich durch die neue Fassade nicht geändert. Einkaufszentrum, Büros und Wohnungen sollen bis Juni 2011 im Rohbau fertig sein. Die Investoren sind Hans Höger (80%), Unterberger Immobilien (17%) und die Stadt (3%).

von Andreas Moser, Tiroler Krone

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