Ernüchternde Studie

Tankstellen-Betreiber: viel Arbeit, wenig Lohn

Steiermark
07.10.2010 15:52
Preiskampf, Konkurrenzdruck, Arbeitsüberlastung: Die Stimmung unter den steirischen Tankstellen-Pächtern ist im Keller. Die Wirtschaftskammer will Verbesserungen erreichen, damit es nicht zum großen Tankstellen-Sterben kommt. Denn einen Nachfolger zu finden, gleicht schon jetzt der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Auch wenn man gerne über die teils unverschämt hohen Spritpreise flucht - die Tankstellen-Betreiber können am wenigsten dafür. Denn auch sie sind einem wilden Preiskampf ausgesetzt, bekommen Druck von "oben", also den Konzernen, und müssen sich mit der Konkurrenz herumschlagen.

Entsprechend sieht das aktuelle Stimmungsbarometer, erstellt vom Grazer Institut bmm im Auftrag der Wirtschaftskammer, aus:

  • 61,5 Prozent der insgesamt 119 befragten steirischen Unternehmer raten ihren Kindern davon ab, die Tankstelle zu übernehmen. 
  • Schließlich beträgt die Wochenarbeitszeit 76 Stunden, 3.000-Jahres-Stunden sind durchaus normal. 
  •  Urlaub ist ein Fremdwort, nur 10 Tage kann man sich jährlich genehmigen. 
  • Auch der Lohn ist mit durchschnittlich 1.531 Euro pro Monat niedrig.

"Die Lage hat sich also massiv verschärft", analysiert Fachgruppen-Obmann Harald Pfleger. Es sei hoch an der Zeit, endlich für Verbesserungen zu sorgen.

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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