Vergabe blockiert

40 Schuldirektoren warten auf die Postenbestellung

40 Pflichtschulen in Oberösterreich warten auf Direktoren, erst jetzt kann ein Teil der Leiterstellen ausgeschrieben werden. Laut Gesetz muss eine Beratungsfirma bei der Auswahl dabei sein, doch ein Jahr lang wurde bundesweit keine gefunden. Nun hat die oö. Bildungsdirektion in Eigenregie eine Firma angeheuert.
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„Laut Gesetz muss für das Assessment im Rahmen des Schulleiterauswahlverfahrens eine externe Firma beigezogen werden. Dieser Findungsprozess ist nun abgeschlossen. Ein Teil der Leiterstellen kann nun voraussichtlich im Oktober ausgeschrieben werden“, sagt Dietmar Stütz, Vorsitzender des Zentralausschusses für Allgemeine Pflichtschulen (APS) beim Christlichen Lehrerverein (CLV). In Oberösterreich waren seit einem Jahr 40 Leiterposten blockiert, die Schulen wurden provisorisch geführt.

Wenig Andrang
Dabei gibt es wenig Drängelei um die Leitungsposten, die nicht sonderlich üppig dotiert sind, für den Betreffenden aber deutlich mehr Aufwand bedeuten. So gibt es viele Schulen, in denen sich überhaupt nur noch ein Pädagoge als Chef bewirbt – meist von der Kollegenschaft dazu fast genötigt.

Ging auch ohne
„Bei uns in Oberösterreich hat die Auswahl bisher gut funktioniert. Wir hätten keine eigene Beratungsfirma gebraucht“, ist Gewerkschafter Stütz von dieser Neuerung im Schulsystem nicht überzeugt.

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