Einsatz zu lang?

Rotes Kreuz bietet Witwe ein Gespräch an

Salzburg
17.09.2020 14:00
Für das Rote Kreuz war es ein ordnungsgemäßer Einsatz - für Gorica M. dauerte es viel zu lange, ehe der Notarzt eintraf: Ihr Ehemann kollabierte in seiner Wohnung, atmete nicht mehr und verstarb wenige Tage später im Krankenhaus. Nun könnte es ein Gespräch zwischen Gorica M. und dem Roten Kreuz geben.

Der Mann von Gorica M. brach am 5. September in seiner Wohnung zusammen, lief blau an. Der Rettungseinsatz dauerte laut der Salzburgerin viel zu lange - mittlerweile ist ihr Mann verstorben, die „Krone“ berichtete. Aus Sicht des Roten Kreuz lief der Einsatz jedenfalls ordnungsgemäß ab. „Im besagten Fall waren die Einsatzkräfte nach fünf Minuten vor Ort“, heißt es auf Anfrage der „Krone“. Alle Rettungsmitarbeiter seien dazu ausgebildet, die notwendigen Maßnahmen bis zum Eintreffen eines Notarztes durchzuführen.

Der Notarzt selbst kam im Fall von Gorica M. nach 27 Minuten - aus Sicht der Frau und ihrer Nachbarn eine viel zu lange Zeitspanne. Er kam aus Bayern. „Bei Notarzteinsätzen wird immer das nächstgelegene freie Notarztmittel entsendet, dazu arbeiten wir grenzüberschreitend zusammen“, heißt es seitens des Roten Kreuzes. Und: „Unabhängig von der Verfügbarkeit von Notärzten ist nahezu immer längstens innerhalb von 15 Minuten eine Rettungsmannschaft vor Ort.“ Das Rote Kreuz bietet Gorica M. und ihren Angehörigen jedenfalls jederzeit ein klärendes Gespräch an.

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