Erfreulicher Trend

Arbeitslosigkeit im September deutlich gesunken

Österreich
01.10.2010 10:05
Die Entspannung am heimischen Arbeitsmarkt hat sich auch im September fortgesetzt: Die Zahl der Jobsuchenden ging im Jahresvergleich um 8,7 Prozent oder 20.338 Betroffene auf 214.167 zurück. Inklusive Schulungsteilnehmern sank die Zahl der Arbeitslosen um 6,4 Prozent oder 19.305 auf 283.650. Im EU-Vergleich weist Österreich damit die niedrigste Arbeitslosenquote auf.

Gleichzeitig hat die Beschäftigung um rund 47.000 auf 3.332.000 zugelegt. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen stieg um 20,3 Prozent auf 35.064 Jobs deutlich. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition ging um 0,5 Punkte auf 5,9 Prozent zurück.

Die erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung erbringt für heuer bereits einen deutlichen Beitrag zur Budgetkonsolidierung. Nach neuesten Berechnungen wird das Budgetdefizit im Bereich Arbeitsmarktpolitik um 350 Mio. Euro geringer ausfallen als budgetiert, so das Ministerium.

Arbeitslosigkeit in allen Bereichen gesunken
Die Arbeitslosigkeit ist im September in Jahresvergleich in allen Bereichen gesunken, allerdings bei Männern (-12,6 Prozent) stärker als bei Frauen (-3,9 Prozent). Am deutlichsten sank die Zahl der Jobsuchenden in den Metall- und Elektroberufen mit -29,1 Prozent auf 16.408 Betroffene und im Bau (-12,2 Prozent) auf 11.335 Betroffene. Bei den Jugendlichen betrug der Rückgang 8,6 Prozent auf immerhin noch 37.607 Jobsuchende.

Die Arbeitslosigkeit ging in allen Bundesländern zurück, in Wien und Salzburg sank darüber hinaus die Zahl der Schulungsteilnehmer. Insgesamt nahmen die Schulungen um 1,5 Prozent oder um 1.033 auf 69.483 Betroffene zu.

Niedrigste Arbeitslosenquote innerhalb der EU
Laut Berechnungen der Statistikbehörde Eurostat weist Österreich mit 4,3 Prozent die niedrigste Arbeitlosenquote innerhalb der EU auf, gefolgt von den Niederlanden (4,5 Prozent). Die höchsten Arbeitslosenraten verzeichnete Spanien (20,5 Prozent). Im Durchschnitt der EU-27 betrug die Arbeitslosenquote 9,6 Prozent, in der Eurozone lag sie bei 10,1 Prozent.

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