14.09.2020 09:00 |

SPÖ macht Druck

Dem Salzburger Flughafen droht ein Millionen-Minus

Auf den Salzburger Flughafen kommen harte Zeiten zu: Die Corona-Auswirkungen sind enorm, dem Airport droht im Geschäftsjahr 2020 ein Millionen-Minus. So dürfte etwa die Hälfte des Umsatzes wegbrechen, das würde 30 Millionen Euro weniger bedeuten. Die SPÖ fordert daher ein klares Bekenntnis und Investitionen!

Am Dienstag tritt der Aufsichtsrat des Flughafens zusammen, und was die Vertreter der Eigentümer – also von Stadt und Land – zu diskutieren haben werden, ist nicht rosig. Dem Mozart-Airport droht heuer ein Millionen-Minus. Natürlich wegen Corona.

So wird mit einem Einnahmenrückgang von gut der Hälfte ausgegangen. Heißt bei einem Umsatz von knapp 70 Millionen Euro 2019 für das heurige Jahr um die 30 Millionen Euro weniger. Und dabei herrschte im Frühjahr, also von Jänner bis März, noch normaler Flugbetrieb. Dass der heurige Winter-Charter einen kleinen Aufschwung bringt, damit rechnet fast niemand.

SP-Aufsichtsrat Bernhard Auinger fordert daher von den Eigentümern ein klares Bekenntnis zum Flughafen – und Unterstützung. „Der Flughafen hat immer gute Renditen gebracht, jetzt braucht es eine Standortabsicherung mit Investitionen“, erinnert er an die Modernisierung des Terminals .

Auinger verweist auf Ergebnisse aus seiner Umfrage, wo 85 Prozent der Salzburger den Airport als Wirtschaftsfaktor, für die wirtschaftliche Entwicklung und für den Tourismus als „eher bis sehr wichtig“ sehen. Persönlich finden immerhin 27 Prozent der Befragten den Flughafen „sehr wichtig“. Nur 20 Prozent brauchen ihn nicht.

Max Grill
Max Grill
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