12.09.2020 19:00 |

„Krone“-Sommerliebe:

„Seit ich sie kenne, bin ich wieder glücklich!“

Durch unsere „Krone“-Sommerliebe schweben nun einige Herzen auf Wolke sieben. Einige sichten noch und arbeiten bis zu 150 Zuschriften ab. Wir verraten Ihnen, wer hier das große Glück fand.

Ein regnerischer, kühler Sonntag in Graz: Stefanie, 33, sitzt beim Frühstück und blättert in der „Krone bunt“, als ihr plötzlich ganz warm ums Herz wird. „Beim ersten Blick in seine Augen wusste ich: Das ist er!“, erinnert sie sich heute, Wochen später. Ihr Blick blieb damals an Roland hängen: 32 Jahre alt, von Beruf Lkw-Fahrer und Kandidat unserer Aktion „Sommerliebe“. Der sympathische junge Mann aus Bad Aussee hatte sich ein Herz gefasst und sich bei uns beworben, weil die Sehnsucht nach einer festen Beziehung so groß war. Ein drei Stunden langes Telefonat und ein erstes Date später war beiden klar: Ja, wir gehören zusammen! „Als wir uns zum ersten Mal küssten, dachte ich: Bitte lass es niemals enden!“, schwärmt Stefanie, von Beruf Reinigungsfachfrau.

Und Roland setzt noch eines drauf: „Seit ich sie kenne, bin ich wieder richtig glücklich, und ich möchte niemand anderen an meiner Seite haben.“

Ebenfalls in der Steiermark, in Deutschfeistritz, ist Christoph, 33, zu Hause. Und auch hier hat die Sommerliebe wie der Blitz eingeschlagen. Die neue Herzensdame des Herrn Elektroingenieurs möchte zwar anonym bleiben, aber so viel sei verraten: „Es war die zweite Zuschrift, die ich geöffnet habe. Und es hat gleich gefunkt zwischen uns.“

Manchmal nimmt die Liebe einen kleinen Umweg
Bei Christa hingegen kam die Sommerliebe über einen klitzekleinen Umweg. Die 62-jährige Pensionistin aus Anif (Sbg.) erhielt nach ihrer Veröffentlichung zwar viele Zuschriften. Mr. Right war nicht dabei. Doch wenn’s wirklich sein soll, kann man der Liebe nicht entkommen.

Und so wurde Christa in der „Krone“ von einem netten Herrn entdeckt, dem sie bereits vor Jahren an ihrer damaligen Arbeitsstätte angenehmst aufgefallen war. Er kontaktierte sie und - zack! Ganz viele Schmetterlinge im Bauch! „Wir sind noch in der Kennenlernphase. Aber es fühlt sich alles sehr gut an!“, sagt Christa mit einem süßen Lächeln.

So weit ist der Sigi, 62, aus dem Pitztal in Tirol noch nicht. Der begeisterte Biker und Diagnostiker für Blutanalysen ist nach wie vor mit dem „Abarbeiten“ seiner 150 (!) Zuschriften beschäftigt. „Es is a Wahnsinn! I bin total überfordert und weiß nicht, wo i zuerst anfangen soll“, sagt er lachend.

Das geht gar nicht: Briefe von verheirateten Menschen
Da geht es ihm wie vielen anderen Kandidatinnen und Kandidaten der Sommerliebe, die nach wie vor daten und schnell eine Faustregel entwickelt haben: Zuschriften ohne Foto werden automatisch nach hinten gereiht. Und: Absolutes No-Go, aber leider weit verbreitet: Verheiratete Leute, die in ihren glühenden Liebesbriefen an unsere Kandidaten herzzerreißend jammern, wie schlimm’s zu Hause ist, aber man sei eh schon in Trennung. (Ja. Eh.)

Diese Zuschriften blieben Immobilienmaklerin Renate aus Wien, 76, erspart. Bei ihr hakt’s ganz woanders, wie sie in einer WhatsApp-Nachricht an uns beklagt: „Unter den Briefen ist kein einziger Mann dabei, der mit mir mithalten kann. Ich befürchte, ich bin viel zu unternehmungslustig und aktiv für die Menschen.“

Apropos aktiv: Claudia, 46, aus Linz wurde von uns mit einem tollen Foto veröffentlicht, das sie bei ihren Fitness-Übungen zeigt. „Worauf ich zahlreiche Zuschriften von Profi-Sportlern erhalten habe. Aber was mach ich mit einem Mann, der den ganzen Tag am Radl sitzt?“ (Anbei also ein unverfänglicheres Bild.)

Indes wartet auch unser Cover-Model aus Folge 1, Birgit, 42, in Villach noch sehnsüchtig auf ihren Traummann. „Er sollte bitte unbedingt in meinem Alter sein und viel Zeit für Gemeinsamkeiten haben.“ In diesem Sinne: Auf die Liebe!

Isabella Großschopf, Kronen Zeitung

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