Wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen musste sich am Donnerstag ein 40-Jähriger am Landesgericht Wels verantworten. Der Vorbestrafte gab sich online als Teenager aus, kam so mit jungen Mädchen in Kontakt. Sein jüngstes Opfer war gerade einmal zwölf Jahre alt.
„Ich bereue meine Tat zutiefst“, zeigte sich ein 40-jähriger Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck (OÖ) am Donnerstag vor dem Welser Landesgericht geständig. Der Mann soll sich auf Snapchat als 15-jähriger Bursch ausgegeben haben und so seit Sommer 2023 Kontakt zu seinen minderjährigen Opfern aufgebaut haben.
Zwölfjährige brachte Fall ins Rollen
Insgesamt bekam er so von drei Mädchen Bilder und Videos geschickt, auf denen sexuelle Handlungen zu sehen waren. Ein zwölfjähriges Opfer brachte den Fall mit einer Anzeige ins Rollen. Der neunfach vorbestrafte Mann wurde zu 30 Monaten – zehn unbedingt – verurteilt.
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