Mit der Wirtschaft geht es aufwärts, die Konjunkturprognosen der Experten werden laufend nach oben revidiert. Es gibt zwar noch viele, die vor zu viel Euphorie warnen; steirische Unternehmen von Ratten bis Deutschlandsberg investieren aber wieder kräftig. Das zeigt ein Überblick über aktuelle Projekte, die vom Wirtschaftsressort des Landes kräftig gefördert werden.
Die Metallverarbeitungsfirma Horn aus Ratten (Bezirk Weiz) startet dieser Tage das größte Ausbauvorhaben ihrer Geschichte: Errichtet werden zwei neue Produktionshallen, im Gesamtprojekt ist eine Lehrwerkstätte integriert. Investition: 7,1 Millionen Euro.
Bei Siemens Transformers Austria in Weiz gibt es derzeit eine große Baustelle: Bis Ende 2011 entsteht ein neuer Prüfgenerator, der mit allem Drumherum etwa 10,9 Millionen Euro kostet.
Auch in der Autobranche geht es aufwärts. Symbol ist der Zulieferer Magna Heavy Stamping aus Albersdorf (Weiz), der einige Millionen in mehrere Projekte investiert. Ziel: eine spezielle Lasertechnologie für das Fügen von Aluminium-Bauteilen.
Der Photovoltaikbereich des Isovolta-Konzerns wurde in die Tochterfirma "Isovoltaic" ausgegliedert, alle Verwaltungs-, Forschungs- und Produktionsaktivitäten werden jetzt am Standort Lebring (Leibnitz) konzentriert. Dieser wird um 18,5 Millionen Euro ausgebaut.
Das Unternehmen Logicdata aus Deutschlandsberg entwickelt und produziert elektrische Steuerungen für die Möbelindustrie. Da man kräftig expandiert, sind zwei Millionen Euro an frischem Kapital notwendig. Die Wirtschaftsförderung übernimmt die Haftung für die Hälfte dieser Summe.
Die Papierfabrik Stenquist Austria wird in ein neues Werk in St. Peter ob Judenburg ziehen, da der Standort Pöls aus allen Nähten platzt. Der Baustart soll in den nächsten zwei Jahren erfolgen. Kostenpunkt: circa 6,5 Millionen Euro.
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