Unser Landesstatistiker Martin Mayer hat immer interessante Zahlen bei der Hand - diesmal betreffen sie steirische Familien. Und die werden immer kleiner. "Bis in die 60er-Jahre bekamen Frauen im Schnitt noch drei Kinder", weiß Mayer. "Das resultiert auch daraus, dass speziell Familien am Land oft zehn und mehr hatten." Heute schaut das anders aus: "Die Steirerin bekommt im Schnitt nur 1,32 Kinder, jede dritte sogar keines."
Bevölkerung wächst dennoch weiter
1971 konnte sich jede fünfte Familie über mindestens dreifachen Kindersegen freuen, heute sind es nur noch sieben Prozent. Aussterben würden wir Steirer aber trotzdem nicht, versichert der Zahlenjongleur. Obwohl die Geburtenzahlen zurückgehen und von 20.000 in Zeiten des Babybooms auf jetzt gut 10.000 gefallen sind, "werden wir durch Zuwanderung auch weiterhin Bevölkerungszuwächse haben."
Gut stellen sollten sich Politiker aller Farben mit den Singles - das ist eine "Heerschaft", die sich seit 1971 auf immerhin 165.000 verdoppelt hat!
von Christa Blümel, "Steirerkrone"
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