Gebohrt und gezündet

Fels drohte abzustürzen: Einsatz für Sprengprofis

Aufgrund heftiger Gewitter in den vergangenen Wochen in Niederösterreich drohte nun plötzlich ein 22-Tonnen-Felsstück im Rohrbachgraben bei Puchberg am Schneeberg auf einen Wanderweg zu stürzen. Kameraden vom Sprengdienst konnten die Gefahr bannen.

Im Rahmen einer Routinekontrolle stellte Skischul-Besitzer Peter Groß am Mittwoch fest, dass sich oberhalb des markierten Wanderweges zur Hengsthütte im Rohrbachgraben in Bezirk Neunkirchen ein größeres Felsstück sowohl durch die Gewitter der vergangenen Tage als auch durch die Wurzeln einer Föhre gelockert hatte und auf Wanderweg und Klettersteig zu stürzen drohte.

Nach einer unverzüglich eingeleiteten Sperre des Weges durch die Gemeinde wurde schließlich die Landeswarnzentrale um Unterstützung ersucht. Landeskommandant Didi Fahrafellner zögerte nicht und schickte persönlich den Sprengdienst in die betroffene Region.

Nach einem beschwerlichen Aufstieg am Donnerstag wurde es dann schließlich ernst: Aufgrund der Abmessungen wurde von Einsatzleiter Martin Ertl festgelegt, zwei Bohrlöcher mit einem halben Meter Tiefe in die Felsformation zu bohren. 2,5 Kilogramm Sprengstoff der Marke „Austrogel“ wurden gleichmäßig auf die Bohrstellen und in den Felsspalt verteilt, im Anschluss wurde fachmännisch gesprengt. Nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei und die Region wieder sicher. „Gut Wehr“ und „Glück Auf“ lautete der Dank der Bevölkerung.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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