Cafeteria geschlossen

Coronavirus-Verdacht im Verteidigungsministerium

Österreich
29.07.2020 13:24
Porträt von krone.at
Von krone.at

Corona-Verdachtsfall in der Cafeteria des Verteidigungsministeriums: Bei einer Mitarbeiterin sowie ihrem Sohn wurden entsprechende Symptome festgestellt, woraufhin Tests durchgeführt wurden, deren Ergebnisse noch ausständig sind, so Ressortsprecher Michael Bauer am Mittwoch. Die Cafeteria im Amtsgebäude Rossau wurde vorsorglich geschlossen.

Die Mitarbeiterin hatte ihren Sohn am Wochenende aus einem Sommerlager abgeholt, wo es offenbar zu Verdachtsfällen gekommen war. Am Montag stellten Mutter und Sohn selbst Symptome fest und informierten das Ministerium.

Laut Bauer wurden die Mitarbeiter im Gebäude informiert, weitere Schritte würden aber erst nach Vorliegen der Testergebnisse eingeleitet. Im Amtsgebäude gebe es eine Truppenküche, die von 90 Prozent der Mitarbeiter besucht wird, und eben die Cafeteria, die normalerweise die restlichen zehn Prozent verköstigt.

173 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden österreichweit registriert worden - so viele wie seit Mitte April nicht mehr. Die meisten Neuerkrankungen wurden in der Bundeshauptstadt registriert - 81 Personen sind dort neu mit dem Virus infiziert.

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