In Netz verfangen

Dramatischer Rettungseinsatz für verletzten Wal

Vor der Küste Siziliens läuft seit Samstag ein dramatischer Rettungseinsatz für einen zehn Meter langen Pottwal. Das Tier hat sich in einem Fischernetz verfangen und dabei verletzt. Meeresbiologen und Taucher der italienischen Küstenwache versuchen nun, den Wal aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Da der Pottwal sehr unruhig ist, gestaltet sich der Einsatz für die Taucher sehr schwierig. Die Retter können sich dem Tier nur unter großem Risiko nähern, um das Netz zu zerschneiden. Während der Rettungsaktion legte der Wal innerhalb von zwei Tagen 15 Seemeilen zurück und befand sich am Montag nördlich der Äolischen Inseln, hieß es von der Küstenwache.

Pottwal wurde Opfer des illegalen Fischfangs
„Bemühungen der Taucher, die Schwanzflosse vom Netz zu befreien, sind bisher gescheitert. Wir bedauern, dass wieder ein mächtiger Pottwal zum Opfer von illegalem Fischfang geworden ist“, sagte Monica Blasi, Biologin des Verbands „Filicudi Wildlife Conservation“.

Ähnliche Rettungsaktion im Juni erfolgreich verlaufen
Illegaler Fischfang ist keine Seltenheit vor den Äolischen Inseln, die zu Sizilien gehören. Schon Ende Juni war ein zehn Meter langer Pottwal in der Nähe der Insel Salinas aus einem Fischernetz befreit worden.

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Dienstag, 24. November 2020
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