08.07.2020 06:00 |

Effizientes Modell

Mit Private Public Partnership gegen Mehrkosten

Tief in die Geldbörse greifen mussten Steuerzahler beim „Millionengrab“ Patscherkofel. Dass derartige Projekte auch ohne Überstrapazierung des öffentlichen Geldes funktionieren, beweist das „Private Public Partnership“ (PPP) Modell. Dieses kam bei der Hungerburg- und Nordkettenbahn zum Einsatz.

Bei dem Modell handelt es sich um eine Kofinanzierung von Projekten, die sich auf private Investoren und die öffentliche Hand aufteilen. Bei der Hungerburg- und Nordkettenbahn kam das PPP-Modell erstmalig in ganz Österreich zum Einsatz. Das ganze Projekt, das 50,7 Millionen Euro kostete, wurde von den Firmen Strabag und Leitner umgesetzt.

Keine Mehrkosten für öffentliche Hand
Für die öffentliche Hand war ein Maximalbetrag von 37,1 Millionen vereinbart. Dieser wurde auch zur Gänze ausgeschöpft. Die restlichen 13,6 Millionen bezahlten die beiden Firmen. Die entstandenen Mehrkosten wurden somit zu hundert Prozent von der Strabag und Leitner getragen.

20 Millionen investiert
Bis zum heutigen Tag haben die beiden Firmen insgesamt 20 Millionen Euro in das Projekt investiert. Neben Planung und Bau haben sie auch den Betrieb inklusive der Risiken für 30 Jahre übernommen. Die Infrastruktur - also die Hungerburg- und Nordkettenbahn - ist nach wie vor im Besitz der Stadt Innsbruck. An diese wird nach insgesamt 30 Jahren auch der Betrieb wieder zurückfallen.

Manuel Schwaiger
Manuel Schwaiger
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