08.05.2020 08:00 |

Top-Aktion der Arche

Der „Corona-Urlaub“ brachte armen Tieren Glück!

Da geht einem das Herz auf! Die „Arche Noah“ hatte ja 34 Hunde, die zum Teil schon Jahre im Heim saßen, auf „Corona-Urlaub“ an Pflegestellen vermittelt. 27 von ihnen dürfen jetzt dort bleiben! Auch für 17 Katzen gibt es endlich ein Happy End. Es werden derzeit auch weniger Tiere abgegeben.

„Wir waren zunächst nicht ganz sicher, ob wir das wirklich machen sollen“, sagt Charly Forstner, Chef des Aktiven Tierschutzes. „Deswegen könnte ich nicht glücklicher sein über diesen Ausgang!“ 34 Hunde wurden während der Coronazeit auf verantwortungsvolle Pflegestellen gegeben. Darunter solche, die schon seit Jahren im Tierheim saßen, immer wieder übersehen wurden, sich sehr nach einem liebevollen Zuhause und „eigenen“ Bezugspersonen sehnten.

So wie der riesige „Bandit“, ein Grönlandrüde, der Menschen gegenüber eher reserviert und unzugänglich schien. „In der Pflegefamilie hat er aber viel und die nötige Zeit bekommen, um aufzutauen und Vertrauen zu fassen. Damit hat er sich geöffnet - und ist jetzt nicht wiederzuerkennen! Er ist ein Kuschelbär geworden, der seine Familie über alles liebt. Und umgekehrt. Ihn zurückzubringen, war damit keine Option mehr.“

Oder die Mixhündin „Luna“, die schon seit zwei Jahren im Asyl und im Umgang schwierig war. Jetzt ist sie vom traurigen Langzeit-Heimtier zum geliebten tierischen Mittelpunkt der Familie geworden.

Die sieben Hunde, die nicht bleiben konnten, hätten zumindest profitiert, sind nun entspannter, zugänglicher, haben viel gelernt. Forstner: „Wir hoffen, dass damit auch für sie die Chancen höher werden auf ein neues Zuhause.“

Auch 34 Katzen, die teils sehr hinter Tierheimgittern gelitten haben oder auch scheu waren, kamen zu Familien; wenigstens für die Hälfte von ihnen hatte dies ein schönes Ende samt Familienanschluss zur Folge.

Zitat Icon

Es sind in den letzten Wochen viel weniger Tiere bei uns abgegeben worden. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt...

Charly Forstner, Chef des Aktiven Tierschutz

Was Forstner auffällt: „Während der Coronazeit sind zum Glück nur wenige Tiere abgegeben worden. Die Leute hatten Zeit. Viele Tiere haben auf jeden Fall profitiert!“ Freilich lässt es sich nicht abschätzen, ob jetzt eine „Lawine“ an Abgaben kommt

Die Schützlinge, die ein Zuhause suchen, finden Sie bei uns in der „Tierecke“ bzw. auf den Webseiten der steirischen Tierheime.

Christa Bluemel
Christa Bluemel
Eva Blümel
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