27.03.2020 12:59 |

52.000 Betroffene

„Allen antworten“: Mail-Explosion bei Microsoft

Wer kann, arbeitet derzeit im Home-Office. So auch Zehntausende Microsoft-Mitarbeiter, die sich über digitale Kommunikationsmittel koordinieren, insbesondere über das gute alte E-Mail. Dass die E-Mail-Kommunikation in Corona-Zeiten auch problematisch werden kann, zeigte sich bei Microsoft allerdings, als die 52.000 Mitarbeiter damit anfingen, im Konzern-Mailverkehr die „Allen antworten“-Funktion zu verwenden.

Das berichtet das IT-Portal „The Register“. Demnach habe ein Microsoft-interner Shop eine Nachricht über verbilligte Software an alle Mitarbeiter des Windows-Konzerns auf der ganzen Welt verschickt. Weil die Angebote nicht für alle Mitarbeiter außerhalb der USA gültig waren, klickten manche auf „Allen antworten“ und erkundigten sich, ob die Angebote auch in ihren Ländern gelten.

Mail-Server ächzte unter der Last
Schnell entwickelte der Mailverkehr eine Eigendynamik. Manch ein Mitarbeiter nutzte die „Allen antworten“-Funktion, um Hundefotos und lustige Botschaften ans ganze Unternehmen zu verschicken. Der Mailserver ächzte unter der Last, Mails an alle 52.000 Mitarbeiter auszuliefern.

Ein Microsoft-Entwickler, der am Edge-Browser arbeitet, auf Twitter: Das Gute an der Sache sei der Humor, auf „Allen antworten“ zu klicken, um den Kollegen zu erklären, dass man das möglichst unterlassen sollte. Das Schlechte daran sei, dass alle fünf Sekunden Outlook-Benachrichtigungen auftauchen. Das Hässliche seien die vielen Hundefotos.

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