29.03.2020 05:02 |

Fragen zu Diabetes

Ist wirklich noch genug Insulin für Diabetiker da?

Rund 600.000 Menschen sind in Österreich zuckerkrank - viele davon zählen zur Risikogruppe für COVID-19. Gleich zu allererst: Insulin gibt es ausreichend, es sollten aber nicht durch „hamstern“ künstlich Lieferengpässe erzeugt werden.

Etwa 60.000 Patienten leben mit der Diagnose Diabetes Typ 1, das bedeutet, sie haben einen Mangel an dem Hormon Insulin (wird in der Bauchspeicheldrüse erzeugt), das mittels Selbstinjektion oder Insulinpumpe zugeführt werden muss. Wenn dies ausbleibt, kann es zu lebensgefährlichen Zuständen kommen. Kein Wunder, dass die wichtigste Frage Betroffener dieser Tage lautet: „Steht wirklich ausreichend Insulin für uns zur Verfügung?“

„Im Netz tauchen ständig Meldungen auf, die einen Mangel an Diabetes-Medikamenten annehmen lassen, aber die Pharmafirmen versichern, dass es keinen Grund zur Sorge gibt“, berichtet Peter P. Hopfinger, Gründer von Diabetes Austria, Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes.Hingewiesen wird aber darauf, dass es aufgrund von vermehrter Nachfrage an Arzneimitteln aus Angst vor Unterversorgung zu Problem bei Lieferungen aus den Arneimittellagern in die Apotheken kommen kann.

Viele Ärzte und Ambulanzen bieten Information und Hilfestellung im Netz an, etwa die Diabetesambulanz im Wiener AKH, die auf Telemedizin umgestellt hat. Prof. Yvonne Winhöfer-Stöckl: „Man kann uns etwa Screenshots schicken oder Werte übermitteln. Diabetes lässt sich auf diese Weise sehr gut betreuen.“ Mails bitte an: diabetes@meduniwien.ac.at

Auch die Wiener Allgemeinmedizinerin Dr. Susanne Pusarnig bietet - als Beispiel für viele engagierte Mediziner - auf www.zuckertante.at unproblematisch Hilfe und Information an.

Weitere Infos bei Diabetes Austria.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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