Corona-Krise

„Digitaler Krisenstab“ entlarvte 150 Fake News

Digital
27.03.2020 09:00

Der „Digitale Krisenstab“ im Bundeskanzleramt, der sich mit dem Aufspüren und Richtigstellen von Falschmeldungen rund um das Coronavirus beschäftigt, hat in der vergangenen Woche knapp 150 Fake News identifiziert und als solche gekennzeichnet. Das teilte das Bundeskanzleramt mit.

Die Falschnachrichten lassen sich demnach in vier Kategorien einteilen: Neben diversen Verschwörungstheorien kursierten Verharmlosungen des Coronavirus, Vorschläge zur Behandlung oder Selbstdiagnose, die zum Teil sehr gefährlich seien, sowie Falschmeldungen über angeblich bevorstehende Verordnungen oder Einschränkungen für die Bevölkerung.

(Bild: stock.adobe.com)

Fake News auf Kanälen des Kanzleramts korrigiert
Alleine auf den Social-Media-Kanälen des Bundeskanzleramts, über die die gemeinsame Informationskampagne mit dem Roten Kreuz läuft, wurden bisher mehr als Hundert Falschmeldungen in Kommentaren und Nachrichten gekennzeichnet und nach Möglichkeit richtig gestellt, hieß es. Weitere 35 Falschinformationen wurden über das „Aufdecker-Netzwerk“ eingemeldet, an dem rund 20 Vertreter der heimischen Medienlandschaft und Experten teilnehmen - darunter Social-Media-Expertin Ingrid Brodnig, Cornelius Granig, Cyber-Security-Experte bei Europol, und die Faktencheck-Plattform mimikama.at.

Austria Presse Agentur bietet Faktenchecks
Auch die Austria Presse Agentur (APA) hat ihre Aktivitäten im Kampf gegen Falschinformationen verstärkt und einen eigenen Faktencheck-Bereich gestartet. Ein ressortübergreifendes Team überprüft seit Anfang März Behauptungen zu verschiedenen Themen auf ihre Plausibilität. Der jeweilige Verifikationsvorgang wird als APA-Faktencheck an heimische Medien ausgespielt sowie auf einer eigenen Website veröffentlicht. Weiters gibt es etwa eine wöchentliche Faktencheck-Analyse mit Ingrid Brodnig.

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