10.03.2020 11:55 |

„Paketfuxx“-Projekt

Hermes entlohnt hilfsbereite Nachbarn pro Packerl

Nachbarschaftshilfe einmal anders: Im Rahmen eines Pilottests des Paketdienstleisters Hermes erhalten Nachbarn, die regelmäßig Sendungen annehmen, in mehreren deutschen Großstädten erstmals eine Vergütung für diese Leistung. Das Unternehmen zahlt den sogenannten PaketFüxxen 30 Cent pro Paket - unabhängig davon, welcher Zustelldienstleister diese liefert.

Vor dem Hintergrund stetig steigender Paketmengen und der Tatsache, dass viele Empfänger tagsüber nicht zu Hause seien, bedürfe es innovativer und kundennaher Ergänzungen zur klassischen Haustürzustellung, so Hermes in einer Mitteilung. Nach einem erfolgreichen Test in Nürnberg soll der Paketfuxx-Service daher nun auf die Städte Berlin, Leipzig und Dresden ausgeweitet werden.

So funktioniert’s: Per App können können sich Nutzer in den teilnehmenden Städten als Kunde bzw. PaketFuxx registrieren. Paketempfänger können anschließend direkt bei der Online-Bestellung einen PaketFuxx als Lieferadresse angeben - unabhängig davon, welcher Paketdienst jeweils zustellt. Pro Paket erhalten PaketFüxxe schließlich 30 Eurocent. Alternativ können die gesammelten Beträge auf Wunsch direkt an Umweltschutzprojekte gespendet werden.

Zielgruppe des Services seien dem Unternehmen nach Menschen, die tagsüber regelmäßig zu Hause sind und einen zusätzlichen Einnahmefluss generieren wollen. Zugleichen sollen durch die zielgerichtete Ablieferung der Pakete unnötige Anfahrten beim Endkunden verringert, das Verkehrsaufkommen reduziert und CO2-Emissionen eingespart werden.

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