28.02.2020 08:23 |

Sportliche Kompakte

VW GTI, GTE und GTD: So beißt das Golfs-Rudel

Ohne die Kürzel GTI und GTD geht es bei VW auch in Zeiten von strengen CO2-Grenzen nicht, ohne GTE sowieso nicht. Die sportlichen Golf-Modelle stehen bereits in der Startaufstellung und bringen Neues und Bewährtes.

Die Kürzel GTI und GTD stehen bei VW für Leistung sowie Tradition und werden auch beim neuen, in der achten Generation erhältlichen VW Golf wieder die sportlichen Modelle zieren. Die Tradition des GTE ist kürzer, aber er ist nicht minder wichtig. Auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) präsentiert VW die Neuauflagen der drei, bevor die Leistungsträger in der zweiten Jahreshälfte ihr Debüt feiern.

Der Golf GTI fährt mit einem Zweiliter-Turbodirekteinspritzer mit 245 PS und 370 Nm vor und hat damit genauso viel PS und Drehmoment wie der bisherige Golf GTI Performance. Serienmäßig übernimmt ein manuelles Sechsgang-Getriebe die Kraftübertragung an die Vorderräder, als Alternative steht ein Siebengang-DSG zur Wahl.

Mit der gleichen Systemleistung und einem Systemdrehmoment von 400 Nm wartet der Plug-in-Hybrid namens GTE auf. Er wird angetrieben von der Kombination aus einem 1,4-Liter Vierzylinder und einer 85 kW/116 PS starken E-Maschine, die ihre Kraft übe ein Sechsgang-DSG an die Vorderräder schicken. Gegenüber dem Vorgänger verdoppelt sich die elektrische Reichweite: Die jetzt 13 kWh starke Batterie soll für 60 Kilometer reichen. Rein elektrisch kann bis zu 130 km/h gefahren werden.

Der serienmäßig an ein Siebengang-DSG gekoppelte Golf GTD kommt jetzt auf eine Leistung von 200 PS und 400 Nm, beim Golf VII waren es 184 PS. Dank eines neuen Abgasreinigungssystems mit doppelter AdBlue-Einspritzung werden Stickoxid-Emissionen deutlich reduziert. Angaben zu Verbrauch, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit seiner neuen GTI und GTD-Modelle macht VW noch nicht. Auch beim Thema Preise hüllt sich das Unternehmen noch in Schweigen.

Karo- oder X-förmige Nebelscheinwerfer
Optisch unterscheiden sich Golf GTI, GTE und GTD wieder ein wenig von ihren Serienbrüdern. LED-Scheinwerfer und eine spezifische Frontpartie mit wabenförmigem unterem Lufteinlassgitter weisen auf die sportlichen Golf-Vertreter hin. Optional steckt links und rechts je eine Fünfergruppe LEDs als Nebelscheinwerfer im Grill. Die Anordnung bezeichnet VW als X, wir kennen sie von den Leuchten im Zielflaggen-Design bei Renaults R.S.-Modellen.

Eine schmale Kante, die unterhalb der Motorhaube verläuft, ist beim GTI in Rot, beim GTE in Blau und beim GTD in Silber ausgeführt. Ein durchgehendes LED-Band betont diese farbige Linie. Erstmals beleuchtet wird - als serienmäßige Fortsetzung des LED-Streifens - auch der Kühlergrill.

Die modellsignifikanten Farben tauchen auch in den Speichen des jeweiligen Sportlenkrad auf sowie in den Karomustern der Sitzbezüge auf. Außerdem gibt es unter anderem ein komplett digitalisiertes Cockpit, Vernetzung mit anderen Fahrzeugen oder assistiertes Fahren bis Tempo 210 für die GTI-, GTE- und GTD-Kompaktsportler.

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