18 Kilogramm

Afghanen-Trio verkaufte Cannabis am Linzer Bahnhof

Drei afghanische Asylwerber (zwei 19-Jährige und ein 20-Jähriger) sollen seit Ende 2017 mindestens 18 Kilogramm Cannabiskraut im Wert von rund 180.000 Euro am Linzer Hauptbahnhof verkauft haben. Einer konnte vor der festnahem nach Frankreich flüchten.

Durch umfangreiche Ermittlungen Linzer Kriminalisten konnten drei afghanische Asylwerber, zwei 19 und einer 20 Jahre alt, ausgeforscht werden, welche beschuldigt werden, in der Zeit von Ende 2017 bis zuletzt im Dezember 2019 vorwiegend am Linzer Hauptbahnhof mit zumindest 18 kg Cannabiskraut zum ortsüblichen Straßenverkaufswert von etwa 180.000 Euro sowie einer geringen Anzahl Ecstasy-Tabletten gehandelt zu haben. Ein 19-Jähriger und der 20-Jährige wurden festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert, sie befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Der zweite 19-Jährige flüchtete, um sich der Strafverfolgung zu entziehen, nach Frankreich.

Hierarchisch bestens organisiert
Die Tätergruppe war nach den Aussagen der etwa 40 ausgeforschten Abnehmer hierarchisch bestens organisiert und agierte überaus strukturiert. Beim Vollzug der Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchungen in den Wohnungen der Beschuldigten konnten Suchtgift, Bargeld, Klappmesser, ein widerrechtlich erlangter Elektro-Scooter und eine Vielzahl von Mobiltelefonen aufgefunden werden. Sämtliche Beteiligte wurden der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft angezeigt.

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Dienstag, 14. Juli 2020
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