22.01.2020 09:23 |

Laut Insidern

iCloud-Verschlüsselung: Apple vor FBI eingeknickt

Apple hat unter Druck der US-Regierung offenbar auf eine geplante Verschlüsselung der Sicherungskopien seiner Nutzer in der iCloud verzichtet. Die US-Bundespolizei FBI hatte beklagt, dass eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ihre Ermittlungen erschweren würde.

Die Entscheidung sei vor mehr als zwei Jahren getroffen worden, sagten sechs mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Ein Sprecher des Unternehmens lehnte eine Stellungnahme über den Umgang mit der Verschlüsselung oder dem Disput mit dem FBI ab. Von der Behörde war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

US-Präsident Donald Trump hatte Apple in einem Tweet jüngst vorgeworfen, die Entschlüsselung von iPhones zu verweigern, die von „Mördern, Drogenhändlern und anderen gewalttätigen kriminellen Elementen“ genutzt werden.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 10. August 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.