01.01.2020 07:38 |

Großes Ziel: WM

Hannes Reichelt: „Opa“ will‘s nicht lassen

Der „Opa“ kann’s nicht lassen. Hannes Reichelt, mit 39 Jahren ältester Abfahrer im Weltcup-Zirkus, peilt trotz seiner schweren Knieverletzung von Bormio im neuen Jahr die Rückkehr auf die Rennpisten an (krone.at berichtete): „Ich habe einfach noch nicht das Gefühl, dass ich aufhören will“, meinte er vor dem Jahreswechsel in Innsbruck.

Bei seinem Crash bei der zweiten Abfahrt auf der Stelvio von Bormio hatte sich Reichelt „ein komplexes Kniegelenks-Trauma“ zugezogen, wie Operateur Karl Golser berichtete. Soll heißen: Viel ist im rechten Knie nicht ganz geblieben. „Ich kenn mich mit Verletzungen aus, das sind Sachen, die wieder heilen“, nahm’s Hannes relativ gelassen. So wie auch den Transport-Marathon: Im Krankenhaus in Sondalo wurde Reichelt erst für einen Touristen im Rennanzug gehalten, bis zur Ankunft in Innsbruck vergingen dann zehneinhalb Stunden. „Zum Glück war meine Verletzung ja nicht lebensbedrohend.“

WM als großes Ziel
Das Ziel des Radstädters, der seit Dezember 2001 im Weltcup fährt, bleibt somit der Start bei der Ski-WM in Cortina im Februar 2021: „Das habe ich mir so in den Kopf gesetzt.“ Auch der Ärger über die ungerechtfertigten Doping-Vorwürfe im Sommer treibt ihn an: „Bis auf die Geburt meines Sohnes Niklas war 2019 eigentlich ein Sch-Jahr.“

Feller schon in Zagreb?
Die Silvester-Nacht verbrachte Hannes noch im Sanatorium, an der Seite des Radstädters Christopher Neumayer, der sich am Sonntag in Bormio einen Kreuzbandriss samt Schienbeinkopf-Fraktur zugezogen hat. Reichelt: „Ich konnte den Neumi ja nicht allein lassen. Meine Frau hat mit dem Baby eh genug zu tun, die hat da keinen zweiten Patienten gebraucht.“

Ein ÖSV-Patient kehrt vielleicht früher zurück als erwartet: Manuel Feller macht beim Training einen guten Eindruck, er soll schon am Sonntag in Zagreb wieder starten.

Georg Fraisl, Kronen Zeitung

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