30.12.2019 08:05 |

„Linie fortsetzen“

Kurz-Vertraute wird neue Integrationsministerin

Ein weiterer Name der türkis-grünen Ministerliste ist durchgesickert: Die Oberösterreicherin Susanne Raab, derzeit Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium, soll neue Integrationsministerin werden. Die 34-Jährige gilt als Vertraute von ÖVP-Chef Sebastian Kurz.

Die neue türkis-grüne Bundesregierung schafft damit erstmals ein eigenes Integrationsministerium, das von der ÖVP mit der Oberösterreicherin besetzt wird. Wie aus ÖVP-Kreisen zu hören ist, gilt Raab als ausgewiesene Integrationsexpertin. Sie sei seit 2011 operativ in den verschiedensten Bereichen der Integration tätig.

Schon beim Burkaverbot mitgewirkt
Die 34-jährige promovierte Juristin sei zum Beispiel bei der Ausarbeitung des Islamgesetzes unter Kurz ebenso mitverantwortlich gewesen wie auch beim Burkaverbot oder der ersten umfassenden Integrationsinitiative „Integration durch Leistung“. Als neue Integrationsministerin solle Raab die konsequente Linie der ÖVP im Kampf gegen Parallelgesellschaften und den politischen Islam fortsetzen sowie „in enger Zusammenarbeit mit dem Innenministerium die Herausforderungen in der Migrationsfrage lösen“.

Susanne Raab im krone.at-Talk im Juni 2018: 

Kurz: „Jahrelange Erfahrung im Integrationsbereich“
„Mit Raab soll eine junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin das neu geschaffene Integrationsministerium übernehmen. Sie verfügt über jahrelange Erfahrung im Integrationsbereich und hat schon bisher maßgeblich an wichtigen Gesetzen und Beschlüssen in der Migration und Integration mitgewirkt“, sagte Kurz über die neue Ministerin. 

Stelzer: „Eine gute Personalentscheidung“
Lob für die neue Integrationsministerin kommt auch von Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP): „Sie ist in ihrem Heimatbundesland stark verwurzelt, hat sich aber auch über die Landesgrenzen hinweg den Ruf einer absoluten Fachfrau und Expertin erarbeitet. Gerade wenn es um Integration geht, weiß sie, wovon sie spricht. Eine gute Personalentscheidung für Oberösterreich und die neue Regierung.“

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