Tiefe Trauer herrscht um die steirische Lehrerin und Alpinistin Margit Riedl. Sie starb am Wochenende bei einem Lawinenabgang im Großarltal (Salzburg). Ihre Alpenvereinskollegen erinnern sich an einen besonderen Menschen.
„Eine Lehrerin mit Herz, eine Bergsteigerin mit Seele. Das Schicksal kennt kein Warum.“ – Es sind berührende Zeilen, die die Trauerfamilie Margit Riedl widmet. Die Parte zeigt die Hirscheggerin bei ihrer großen Leidenschaft, dem Bergsteigen. Vor einer Woche, am vergangenen Samstag, war die 60-Jährige bei einem tragischen Unglück im Salzburger Pongau ums Leben gekommen: Eine Lawine hatte die Gruppe des Alpenvereins erfasst, vier Menschen starben.
In St. Marein im Mürztal, wo Margit Riedl an einer Schule unterrichtete, in ihrer Heimatgemeinde Hirschegg und in Mixnitz ist die Anteilnahme riesig. Gerhard Jantscher, Vorsitzender des Alpenvereins Mixnitz, ringt im Gespräch mit der „Krone“ um Worte: „Ich bin zutiefst betroffen. So ein Ereignis steckt man nicht einfach weg, weil wir wie eine kleine Familie waren. Margit war einfach ein toller Kumpel, eine Vollblut-Bergsteigerin, Hochalpinistin und Skitourengeherin.“
Noch vor einer Woche habe die Steirerin für die Vereinsmitglieder selbst ein Sicherheits-Seminar abgehalten, erzählt Gerhard Jantscher, „dann haben wir uns noch verabschiedet.“ Es wurde ein Abschied für immer...
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