Das war nichts für schwache Nerven! Im randvollen Eisstadion in Graz-Liebenau lieferten sich die 99ers und Titelverteidiger Salzburg eine „Schlacht“ auf Biegen und Brechen. Mit dem besseren Ende für die Gäste.
Das war ein echter Vorgeschmack auf die Eishockey-Play-offs im Grazer Eisstadion! Nach dem 2:4 in Budapest war für Salzburg im Kampf um die Champions-Hockey-League Verlieren verboten, dementsprechend ging auf beiden Seiten die Post ab: Nach neun Minuten musste 99ers-Stürmer Josh Currie nach Check gegen den Kopf von Robertson mit Matchstrafe vom Eis. Salzburgs Kanadier wurde völlig groggy mit Gehirnerschütterung vom Eis (aber nicht ins Spital) geführt. Currie erwartet wohl eine Sperre!
Salzburg drückte in Folge, doch Max Lagace verhinderte mit einem „Monster-Save“ den Rückstand. Ein echtes Statement, welchen Rückhalt die Grazer heuer im Tor haben. Danach brodelte es am Eis, Salzburg spielte sehr hart, die Grazer schlugen (für sie ungewohnt) hart zurück. Die Referees hatten einen schweren Tag, es flogen die Fäuste – im Bunker war die Stimmung am Kochen. Michael Raffl brachte die Gäste im Powerplay in Führung, doch Routinier Michi Schiechl glich aus. Daraufhin wurden die Salzburger noch härter. Nico Brunner musste nach Bandencheck angeschlagen vom Eis. Doch der Meister hat es übertrieben und wurde bestraft: In einer 5:3-Überzahl besorgte Topscorer Nicolas Bailen die 2:1-Führung – und Manuel Ganahl war begeistert, dass die 99ers die Partie gedreht hatten: „Eine volle Halle, eine richtig gute Stimmung, das sind genau die Spiele, die wir brauchen!“
Im Schlussabschnitt aber drehte Salzburg die Partie. Nach Video-Check (wegen hohen Stocks) zählte das 2:2 von St. Denis. Florian Baltram legte das 3:2 nach, bezahlte das aber schmerzhaft, musste nach Check gegen den Kopf vom Eis. Das gab eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für Marcus Vela! Eine Prügelei zwischen Holzer und Lewington und Spieldauerstrafe für beide sowie ein Empty-Net-Goal von St. Denis schlossen den Hit ab.
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