Im Tiroler Zillertal brannte am Mittwochabend eine Ferienhütte vollkommen nieder. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache konnte laut Polizei nicht mehr festgestellt werden. Ein Feuerteufel war wohl nicht am Werk.
Ausgebrochen ist der Brand am Mittwochabend gegen 22.20 Uhr in Hart im Zillertal. Ein 84-jähriger Urlauber aus dem Landkreis München befand sich zu diesem Zeitpunkt laut Polizei in der Stube. Der Alarm eines Brandmelders veranlasste ihn dazu, nach dem Rechten zu sehen.
Bewohner rettete sich ins Freie
„Bereits im Gang nahm der Mann eine starke Rauchentwicklung wahr, die ihren Ursprung im Badezimmer zu haben schien“, berichtet die Polizei. Als er die Tür zum Bad öffnete, schlugen ihm Flammen entgegen. Wie die Ermittler schildern, wollte der 84-Jährige das Feuer noch mit einem Gartenschlauch löschen, das misslang jedoch. Also rettete sich der Bayer ins Freie.
110 Florianijünger waren gefordert
Als die rund 110 Einsatzkräfte der Feuerwehren Uderns, Hart, Schlitters, Bruck und Fügen eintrafen, stand die Holzhütte bereits in Vollbrand. Die Florianijünger waren ordentlich gefordert, denn die Hütte trohnte rund 150 Meter unterhalb einer Gemeindestraße: „Wir konnten mit den Fahrzeugen nicht direkt hinfahren und mussten alles hintragen“, schilderte der Feuerwehr-Kommandant. Das Holzhaus brannte aber vollkommen nieder.
Keine Hinweise auf Brandstiftung
Aufgrund der notwendigen Verlegung der Brandruine durch einen Bagger während der Löscharbeiten wurde die Brandursachenermittlung wesentlich erschwert, berichtete die Polizei am Freitag in einer Aussendung. Deshalb konnte die Brandursache nicht zweifelsfrei erhoben werden. „Es ergaben sich jedoch keine Hinweise auf eine Brandstiftung“, so die Exekutive.
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