13.12.2019 11:57 |

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Fünf Flüchtlinge in Wien aus Sattelzug gesprungen

Zum zweiten Mal innerhalb eines Tages sind am Donnerstag Flüchtlinge in einem Lkw entdeckt worden: Nachdem am Morgen im oberösterreichischen Suben fünf Personen in einem Fahrzeug entdeckt worden waren, sprangen nur Stunden später auch in Wien sechs Migranten bei den Entsorgungsbetrieben Simmering aus einem Sattelzug.

Die afghanischen Staatsbürger waren illegal über die Grenze gekommen und hatten sich zwischen Lack- und Farbdosen versteckt gehalten. Die Fracht hatte der Lenker des Lkw nach eigenen Angaben in Serbien geladen.

„Nichts getrunken, Lackdämpfe eingeatmet“
Als er gegen 13 Uhr bei den Entsorgungsbetrieben Simmering in Wien ankam, wurden die sechs Afghanen entdeckt. Sie alle stellten Asylanträge, so Polizeisprecher Harald Sörös auf Anfrage. Die Migranten seien leicht unterkühlt gewesen, hatten „nichts getrunken und teilweise Lackdämpfe eingeatmet“, so ein Sprecher der Wiener Berufsrettung. Lebensgefahr habe aber nicht bestanden.

Wann und wo die Flüchtlinge in den Sattelzug gelangten, ist noch unklar. Wie der Lenker des Sattelzuges mit slowakischem Kennzeichen angab, habe er auf dem Weg von Serbien nach Wien mehrere Ruhepausen eingelegt.

Klopfgeräusche und Schreie
Bereits am Morgen hatte der 34-jährige Lenker eines türkischen Lkw Klopfgeräusche und Schreie von der Ladefläche gehört und fuhr daraufhin mit dem Lkw nach Suben.

Dort entdeckten Polizeibeamte ebenfalls Flüchtlinge aus Afghanistan. Die fünf Personen wurden in die Polizeiinspektion überstellt, der Lenker wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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